synapsen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Das Konzept

Verbindungen gegen das Vergessen

»Habe ich schon mal irgendwo gelesen. Wo stand das noch?« ist die vertraute, stets wiederkehrende Frage eines jeden Lesers, an der synapsen seinen Ausgang nimmt. Nicht nur Forschende und Studierende der vornehmlich auf Texten basierten Wissenschaften kennen das ebenso zentrale wie klassische Problem, gegen welches ein Zettelkasten antritt: die Vergeßlichkeit.

Wie läßt sich das im Rahmen von (text-)wissenschaftlicher Arbeit recherchierte, zusammengetragene und angehäufte Wissen derart ablegen, daß es auch noch nach vielen Jahren schnell und ohne Mühe abrufbar bleibt? Wie kann es überdies gelingen, das zu speichernde Wissen dauerhaft in intelligente Strukturen zu transformieren, die auf Anfrage nicht nur eine gezielte Antwort, sondern ganze Argumentationsketten bereitstellen, das Material sich also selbst zu ordnen lernt? Fragen, die ein leistungsfähiger elektronischer Zettelkasten zu beantworten vermag.

synapsen ist eine Literaturverwaltung, die sich von den handelsüblichen Programmen wie ask-sam, Lidos, LiMan, EndNotes etc. in spezifischer Weise unterscheidet. Denn über die sture Verwaltung von bibliographischen Daten hinaus bietet synapsen eine Informations-Architektur, die dem Zettelkasten in spezifischer Weise selbst die Rolle eines Autors zuschreibt. Jeder Datensatz, der die bibliographischen Daten eines Textes ebenso erfaßt wie einen mitunter sehr umfangreichen Lektürebericht, wird durch eine Liste von Schlagworten charakterisiert. Diese sind vom Anwender bei der jeweiligen Eingabe zu vergeben. Anhand umfangreicher interner Vergleiche fügt synapsen daraufhin eine Liste der Datensätze/Zettel an, die ebenfalls mit diesen Schlagworten belegt sind. Jeder Zettel schreibt sich damit automatisch in ein Netzwerk des persönlichen Wissens ein, das der Benutzer auf leichte Weise per hypertextuellem Mausklick verfolgen kann. Der Zettelkasten liefert auf diese Weise überraschende Verbindungen und assoziiert neue Argumentationslinien über Begriffe und die dazugehörigen Texte/Stellen, die vom Benutzer unter Umständen gar nicht gesehen, geahnt oder vergessen wurden. Der Zettelkasten gerät somit regelrecht zum Kommunikationspartner und kreativen Stichwortgeber.

Zum Funktionsumfang von synapsen zählen neben den selbstverständlichen Grundfunktionen (differenzierte Suchfunktionen, Ein- und Ausgabe) desweiteren z.B. automatische Siglen-Vergabe für ein eigenes Archiv aus kopierten Aufsätzen, ein Gesamtregister auf einem Blick mit Hilfe eines Wissensbaums, ein Zufallsgenerator, der im Fundus der Zettel blättert, u.v.a.m.

synapsen liefert alle Funktionen, die Sie beim Verfassen wissenschaftlicher Texte benötigen. Die ideale Bibliographiesoftware -- auch über die Abschlußarbeit hinaus.

Noch ein Wort zur Systemarchitektur: synapsen funktioniert unter allen gängigen Betriebssystemen, also unter Linux, Unix allgemein, ebenso wie unter Mac OS X und Windows-Systemen. Außerdem besitzt synapsen eine komfortable Schnittstelle zu LaTeX via BibTeX.